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Lager für Arbeit und Erholung (LAE) wurden in der DDR für Lehrlings- und Studentengruppen und Schulklassen ab der 8. Klasse veranstaltet, damit diese gemeinsam für ein bis zwei Wochen in den Ferien arbeiten und ihre Freizeit verbringen konnten. Die Arbeit wurde bezahlt, man wohnte ksotenlos und gemeinsam. Gearbeitet wurden täglich nur 4 Stunden, zumeist vormittags, danach war Freizeit. Überwiegend wurde in der Landwirtschaft gearbeitet, z.B. bei der Ernte von Kartoffeln, Rüben, Erdbeeren etc., aber auch im Gartenbau, Landschaftsbau und beim Sauberhalten von Parks, Plätzen und Strassen. Die Teilnahme daran war freiwillig. Daneben gab es aber überwiegend ausserhalb der Ferien, nach dem Schulunterricht am Nachmittag regelmässig sogenannte Ernteeinsätze. Die "LA Es[new]" waren eine Art Ferienlager mit täglichen Ernteeinsätzen.